Vögel
Watvögel, Wasservögel und andere Vögel, die in den Lagunen leben
- Bar- Tailed Godwvit (Kuaka): arktischer Zugvogel, häufigster der
Watvögel, die nach Neuseeland ziehen -wird gelegentlich im Gebiet der Lagunen
gesichtet. Besonders im
Sommer -hat die Grösse einer scheckigen Stelze, ist aber schwerer und braunweiss
gefärbt - hat einen extrem langen Schnabel, der leicht nach unten gebogen ist
- Black Swan: aus Australien eingeführt, diese häufige Vogelart kommt sowohl
in den Halbinsel-Lagunen als auch im Hafengebiet vor - ernährt sich durch
Abgrasen
von Seetang oder nahegelegen Weiden - wird regelmässig beim Schlafen im Hafen
oder den Lagunen gesehen, während er nur darauf wartet, dass sich die Gezeiten ändern
- Grey Duck (Parera, einheimisch): beide Geschlechter haben das gleiche Aussehen. sie
sehen der weiblichen Stockente recht ähnlich und haben auch einen ähnlichen Ruf -
bevorzugen entlegene Feuchtgebiete
- Grey teal (Tete, einheimisch): Vorkommen gewöhnlich um die Lagunen
-sehr kleiner, grau-brauner Vogel, der beim Fliegen nur der Oberseite der Flügel weisse
Streifen
sichtbar werden lässt.
- Kingfisher (Kotare, einheimisch): leuchtend metallisch-blau mit
orangenem Brustkorb -ist häufig während der Winter- und Frühlingszeit im Gebiet der Lagunen
- Little Owl / Morepork (Ruru): diese Eulenart wird manchmal nachts auf ihrem Rückweg von der
Halbinsel gesichtet
- Mallard (Stockente): aus Europa eingeführt - sehr bekanntes Tier für die meisten Leute -regelmässig in den Lagunen -Gefieder kann variieren. weil sie sich auch mit mit der
einheimischen Grauente (Grey Duck) kreuzen
- Paradise Schelduck (Putangitangi, einheimisch): grosse Entenart. wird immer im Gebiet der Lagunen gesehen -treten
gewöhnlich paarweise auf: gelegentlich auch in
grossen Schwärmen während der alljährlichen Mauser - ausgewachsene Tiere können
leicht identifiziert werden, das kastanienbraune Weibchen mit dem weissen Kopf und das
Männchen, das ein wenig grösser und grau-braun ist
- Pied Oystercatcher (Torea, einheimisch): brütet in Flussbetten im Inland,
zieht im Herbst / Winter zu den Flussmündungen und Lagunen - Kann leicht an seiner
deutlichen
schwarzen und weissen Färbung und an leuchtend orangerotem Schnabel, Beinen und Augen erkannt werden -wird
regelmässig auf der Tour entdeckt, wenn er in den Schlamm
oder Sand auf dem Lagunengrund sticht, um Nahrung zu finden
- Pukeko (einheimisch): tiefblauer Vogel mit rotem Schnabel und Beinen -extrem verbreitet in ganz Neuseeland
- bevorzugt Feuchtgebiete und Flussmündungen - tritt
gewöhnlich in ausgedehnten Familiengruppen auf - sieht drollig aus, hat die
Papageienangwohnheit, sein Futter in einer seiner grossen Krallen festzuhalten während er
es
verspeist
- Pied stilts ( Poaka, einheimisch): klein, zart, bezeichnend für sein
schwarzweisses Gefieder - sehr lange Beine und einen langen, feinen schwarzen Schnabel
- regelmässig unter
Austernfischer und Enten auf Nahrungssuche im Gebiet der Lagunen
- Royal Spoonbill (einheimisch): nur zeitweise, von den Jahreszeiten abhängig
sichtbar - örtlich verbreiteter Vogel, brütet in der Nähe von Green Island
- wird regelmässig bei
der Nahrungsaufnahme gesichtet, wobei er mit seinem löffelartig geformten
Schnabel hin und her fegt - grosser, eleganter, weisser Vogel, dessen Gefieder am Hals und Kopf
aus losen weissen Fedem besteht
- Spur-Winged Plover (einheimisch): sehr geräuschvoll und lärmend -
grosser Strandläufer, auffallendes Gefieder und Merkmale: weissbraun, schwarze, perückenartige Spitze
auf dem Kopf - Ieuchtend gelber Schnabel der sich in einen Gesichtsfleck der
selben Farbe erweitert, was dem Vogel ein sonderbares Erscheinungsbild gibt
- erscheint
regelmässig in Paaren oder kleinen Familienzusammenschlüssen
- Variable Oystercatcher (Torea, Torepango, einheimisch): Gefieder kann variieren von schwarz bis
gescheckt, wobei die schwarze Sorte die häufiger vorkommende auf der
Halbinsel ist - bevorzugt (anders als der Pied Oystercatcher) felsige und sandige Küsten um sein Revier zu
errichten
- White faced heron (einheimisch): grauweisses Gesicht, Vorkommen im
Gebiet der Halbinsel - Lagunen - frisst verschiedene Fischarten, Krabben, Würmer,
etc.
RAPTORS (birds of prey = Raubvögel)
- Australasien harrier (Kahu, einheimisch): häufig verbreiteter Raubvogel,
der immer irgendwo auf der Halbinsel entdeckt wird - erscheint regelmässig in den
Lagunen
während die Wasservögel brüten um ihre Jungvögel zu rauben - zu anderen
Jahreszeiten sieht man ihn kleinere Säugetiere jagen, zum Teil auch schon von
Fahrzeugen
angefahrene, die er dann verspeisst
SEABIRDS Gulls (Möven), Terns (Seeschwalben), Petrels (Sturmvögel), Shags und
Shearwaters
- Australalian Gannet (Takapu, einheimisch): gelber Kopf: mit schwarzen Spitzen
versehene Flügel - wird regelmässig im Taiaroa - Vorgebirge gesehen -
spektakuläre
Sturzflüge ins Wasser um Beute zu fangen
- Black Backed Gull (Karoro, einheimisch): die einzige grosse Mövenart
in Neuseeland - Spannweite der Flügel beträgt 1200 mm - wird von aufgeregten
Tourteilnehmern
gelegentlich mit dem Albatross verwechselt!! - bei windigem Wetter gleitet dieser Vogel durch die Luft, was noch mehr
Verwirrung bezüglich des Albatrosses stiftet
- Buller Albatross (Diomedea bulleri): man sieht ihn sich regelmässig im
Taiaroa - Vorgebirge in die Lüfte schwingen, gelegentlich auch mitten im
Otago-Hafen
- Caspian Tem (Taranui): extrem grosse Seeschwalbe. saisonbedingter Besucher der Halbinsel-Küste
- wird oft unter Gruppen von rotschnäbligen Möven entdeckt, die ähnlich
aussehen - ein weiterer Blick enthüllt jedoch, das die Caspian Seeschwalbe
kräftiger und stämmiger ist, mit einem längeren, schärferen Schnabel und
kürzeren Beinen - der Ruf der Schwalben ist besonders kennzeichnend und schrill
- Little Shag (Kawaupaka, einheimisch): sehr weit verbreitetes Vorkommen und die
kleinste Art der neuseeländischen Vögel -bevorzugt geschützte Gewässer und
jagt für
gewöhnlich alleine, schätzt aber die Gesellschaft von Artgenossen beim
Schlafen - man sieht ihn häufig, wie er mit ausgebreiteten Flügeln sein Gefieder trocknet
- Red-Billed Gull (Tarapuga, einheimisch): am häufigsten verbreitete und überall zu sehende Mövenart in Neuseeland
- grauweisses Gefieder, leuchtend roter Schnabel, Beine
und Krallen
- Shy Albatross (Diomedea cauta) - drei Untergattungen kommen in der Region Neuseeland vor
- werden regelmässig vom Taiaroa-Vorgebirge aus gesehen - grösser, längere
Schwingen als die anderen kleineren Albatrosse wie der Bullers Albatross
- Spotted Shag (Parekareka, einheimisch): häufiges Vorkommen an der Küste rund um Neuseelands
Südinsel -Schlafplätze und Nester befinden sich auf der Vorderseite der
KIiffs auf der Meerseite der Otago-Halbinsel - aussergewöhnliches Gefieder während d
er Brutzeit: grünes Gesicht und doppelter Federbusch auf dem Kopf
- Stewart Island Shag (einheimisch): vom Gewicht her gIeich wie der "King shag" (2.5 kg), der
Grössten der neuseeländischen Shag-Arten - wegen seines Gewichts und relativ
kleinen Spannweite seiner Flügel muss er über 70 km/h fliegen um in der Luft zu
bleiben - Nester sind grosse Hügel aus Seetang, Schlamm und Stöckchen
- White-Fronted Tem (Tara, einheimisch): die am häufigsten vorkommende Art der
Seeschwalben - wird auf der Tour regelmässig gesichtet -scheint verschiedene
Gegenden
das Jahr über zu beehren - wie alle SeeschwaIbenarten fliegt er mit dem Kopf und
Schnabel nach unten, wobei er nach möglichem Futter Ausschau hält, um dann mit dem
Schnabel ins Wasser zu tauchen
Alpenvögel
- Der Kea ist der einzige Alpenpapagei der Welt. Man trifft sie auf
dem Wege zum Milford Sound an. Sie sind eine total geschützte Tierart. Eines ihrer Hauptprobleme
stammt vom überfreundlichen Menschen Die Fütterung der Kea mit unserer für sie völlig ungeeignete Nahrung
stört ihre natürliche Nahrungsaufnahme, die aus Beeren Blätter, Insekten und Larven besteht.
Ausserdem werden sie ermutigt sich um Menschen herum aufzuhalten. In ihrer Neugierde zerstören sie mit ihren starken Schnäbeln, alles was unbewacht herum liegt.
Freuen sie sich über diese lustigen Bergesellen und zum Wohle aller Beteiligten - Bitte, nicht füttern!
Letzte Änderung: 23.12.2003 10:17